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Peter Stöger (BVB)

Kayldall, Luxemburg, Montag, 12. Februar 2018, 14:07 (vor 14 Tagen) @ Goalkeeper

Ein bisschen mehr Respekt wäre generell angebracht allen(Trainer und Spielern) gegenüber aber und da schließe ich mich mit ein, manchmal schreibt man halt was ohne es böse zu meinen und Andere fassen es halt als respektlos auf, weil man sich halt kurz hält oder so Dinge schreibt wie, wenn der BVB einen besseren Spieler auf dieser Position findet, dann kann Spieler X und Y dann auch weg. Ohne dass damit jemand jetzt respektlos gegenüber X und Y sein wollte oder gar vergangene Verdienste dieser Spieler für den BVB nicht weiterhin schätzen würde.

Stöger hat eine Bilanz ohne Niederlage und hat auch die Wende zum Positiven beim BVB herbeigeführt, wenn auch der BVB noch nicht wieder der alte BVB ist. Allerdings bemängeln ja einige User hier im Thread, dass Stöger den Spielern offenbar keinen erkennbaren fußballerischen Plan mit aufs Feld gibt, was die offensive Gestaltung betrifft. Ich erkenne da auch kein Konzept aber liegt das am Trainer oder an den Spielern, die erstmal hinten sicher stehen müssen und wieder Selbstvertrauen tanken müssen? Man weiß es nicht. Wie du richtig schreibst hatte Stöger ja in der kurzen Zeit alle Hände voll zu tun damit die Defensive zu stabilisieren und die Köpfe der Spieler frei zu kriegen. Das gelingt Peter Stöger ja auch wie man an einem deutlich verbesserten Schürrle sieht, auch Dahoud bekommt so langsam was hin mit mehr Spielpraxis und trotzdem werden Spieler wie Götze eingebaut wie als Joker zuletzt und der macht seine Sache auch mittlerweile richtig gut.

Nach vorne geht beim BVB eigentlich immer etwas, wenn die Defensive erstmal stimmt aber ich kann verstehen, dass es vielen Usern zu einfach ist sich auf gut Glück vorne zu stützen. Andererseits kann man fehlende Zeit anführen um sich darum zu kümmern oder halt auch mal in Frage stellen ob das überhaupt bei mündigen Profis nötig ist, denen alles aufzuzwingen und bis ins kleinste Detail ihnen ihre Rolle zu erklären. Einigen wird das sicher helfen, da selbst denken ja anstrengend ist und seine genaue Rolle zu kennen jungen Spielern sicher auch mehr Sicherheit gibt. Letztendlich müssen die Spieler dann aber auf dem Platz selbst entscheiden was sie machen und wie sie auf Situationen reagieren. Das muss man einem mündigen Profi eigentlich auch zutrauen. Mit Klinsmann bei Bayern gibt es aber halt auch ein Gegenbeispiel, wo sowas nicht funktioniert hat und die Spieler sich nach mehr Führung sehnten.

Da wo man trennen muss ist zwischen der Spielweise und den Ergebnissen. Unter Bosz stimmten auch die Ergebnisse am Anfang und das über einen längeren Zeitraum sogar aber über die Spielweise konnte man streiten, vorne hui hinten pfui. Allerdings bei Siegen schön mit anzusehen. Bei Stöger stimmen jetzt auch die Ergebnisse mit einer recht defensiven Spielweise, wo wenig begeisternde Aktionen nach vorne kommen vom BVB. Vielleicht ist das auch ergebnisorientierter und erfolgreicher als schönen Fußball zu spielen und vielleicht eher mal naïv zu verlieren. Allerdings hat mir die Defensivleistung gegen Köln auch gar nicht gefallen, trotz Sieg.

Fazit, Stöger paßt ins Ruhrgebiet und zum BVB, er ist ein eher pragmatischer Trainer mit einfachen Lösungen für Probleme, allerdings kann ich auch verstehen, dass man sich jemanden wünscht mit tiefergehenden Ideen was Fußball und Taktik betrifft um eine klare Spielidee zu haben auf dem Platz, die vom Trainer vorgegeben wurde.

 

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